Plenumsreferent*innen

Winfried Kretschmann MdL
Winfried Kretschmann MdL, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg


Die derzeitige Corona-Krise führt erneut vor Augen, wie eng Wirtschaftswachstum mit Umweltverbrauch und Klimawandel verknüpft ist. Die größte Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg geht einher mit sinkenden CO2-Emissionen, einer geringeren Schadstoffbelastung in urbanen Räumen und einem geringeren Ressourcenverbrauch. Der Preis, den unsere Gesellschaft dafür zahlen muss, ist jedoch zu hoch. Es geht darum, zukunftsfähige Lösungswege zu erarbeiten, wie Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch und vom Klimawandel entkoppelt werden kann. Letztlich müssen ökologische Krisen wie der Klimawandel langfristig und strukturell gelöst werden. Der diesjährige  Kreislaufwirtschaft- und Ressourceneffizienzkongress zeigt auf, wie dies gelingen kann: Mit neuen Bündnissen zwischen Land und Unternehmen für mehr Klimaschutz, neuen Ansätzen zur Kreislaufwirtschaft und Recycling, Künstlicher Intelligenz und neuen Formen der Zusammenarbeit. Mit dem diesjährigen Kongress möchten wir Sie auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften mit ganz konkreten Ideen inspirieren und motivieren.

Winfried Kretschmann ist seit Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Er pflegt einen neuen Politikstil und hat sich zum Ziel gesetzt, das Land ökologisch und sozial zu erneuern.


Foto: Privat

Thekla Walker MdL
Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Thekla Walker ist Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg. Seit 2016 ist sie direkt gewählte Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg. Von 2016 bis 2021 war sie stellvertretende Vorsitzende der grünen Fraktion im baden-württembergischen Landtag und finanzpolitische sowie tierschutzpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

„Ein effizienter und schonender Umgang mit Rohstoffen ist auch praktizierter Klimaschutz. Gerade Unternehmen, die das auch als Teil ihrer Unternehmenskultur leben, profitieren von Ressourceneffizienz als Innovationstreiber.“

 

Agenda:

Dr. Melanie Maas-Brunner
Dr. Melanie Maas-Brunner, Mitglied des Vorstands Chief Technology Officer (CTO) Arbeitsdirektorin, BASF SE Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen/Deutschland
Mitglied des Vorstands, Chief Technology Officer (CTO), Arbeitsdirektorin, BASF SE und Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen/Deutschland

Melanie Maas-Brunner wurde 1968 in Korschenbroich geboren. Sie studierte an der RWTH Aachen und promovierte dort 1995 in Chemie. Vor ihrem Eintritt in die BASF im Jahr 1997 war sie Forschungsassistentin an der Universität Aachen und an der Universität von Ottawa, Kanada.
Sie ist verantwortlich für die Bereiche European Site & Verbund Management; Global Engineering Services; Corporate Environmental Protection, Health & Safety; Advanced Materials & Systems Research; Bioscience Research; Process Research & Chemical Engineering; BASF New Business.

"Die Wirtschaft und die Gesellschaft stehen vor einem gewaltigen Umbruch. Der Aufbau einer CO2-freien Kreislaufwirtschaft erfordert große Anstrengungen in allen Sektoren, insbesondere in der Chemieindustrie. Die BASF hat im März 2021 ein ambitioniertes und detailliertes Klimaschutzprogramm vorgelegt, um bereits im Jahr 2030 die eigenen Emissionen um 25% gegenüber dem Jahr 2018 zu reduzieren und im Jahr 2050 eine vollständige Klimaneutralität zu erreichen.

Melanie Maas-Brunner, Chief Technology Officer der BASF, wird erläutern, mit welchen konkreten Schritten der CO2-Fußabdruck chemischer Produkte sinken wird und wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam diese Transformation gestalten können."

Foto: BASF SE

Dr. Stefan Wolf
Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Vorstands der ElringKlinger AG
Vorsitzender des Vorstands der ElringKlinger AG

Dr. Stefan Wolf war von 1994 bis 1997 als Rechtsanwalt bei der Kanzlei Thümmel, Schütze & Partner beschäftigt. Im Jahr 1997 trat er als Syndikusanwalt in die Elring Klinger GmbH ein. Von 1998 bis 2000 war er Bereichsleiter Recht und Personal bei der Elring Klinger GmbH. Mit dem Börsengang der ElringKlinger AG im Jahr 2000 übernahm Dr. Stefan Wolf zusätzlich die Leitung der Abteilung Investor Relations und Kapitalmarktbetreuung. 2004 wurde er zum Generalbevollmächtigten des Vorstands der ElringKlinger AG berufen und 2005 zum Sprecher des Vorstands ernannt. Seit 2006 ist Dr. Stefan Wolf Vorsitzender des Vorstands.

„Im Zusammenhang mit dem Wandel in der Mobilität wird immer wieder die Entweder-oder-Frage gestellt: Batterie oder Brennstoffzelle? Meine Antwort darauf lautet: Sowohl als auch. Beide Technologien werden gebraucht. Beide Technologien werden relevant sein.“

Foto: Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V./Amin Akhtar

Dr. Jochen Weyrauch
Dr. Jochen Weyrauch, Stellv. Vorstandsvorsitzender Dürr AG
Stellv. Vorstandsvorsitzender Dürr AG

Dr. Jochen Weyrauch (Jg. 1966) studierte Wirtschaftsingenieurwesen und begann seinen beruflichen Werdegang im Jahr 1990 bei Continental Teves in Frankfurt am Main. Parallel zu seiner Promotion zum Dr.-Ing. war er ab 1999 CEO der Turbo-Lufttechnik GmbH in Zweibrücken und Cleveland. 2003 wechselte er als Mitglied des Vorstands zur Carl Schenck AG in Darmstadt und zeichnete ab 2006 als President und CEO der Schenck Process Holding GmbH verantwortlich. Zwischen 2014 und 2016 war er Senior Partner bei der Endurance Capital AG in München, bis er 2017 als Mitglied des Vorstands in die Dürr AG eintrat. Seit 2020 ist Dr. Jochen Weyrauch stellvertretender Vorstandssitzender der Dürr AG und verantwortet neben der Automobilsparte unter anderem auch das Ressort Nachhaltigkeit.

„Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit ist eine große Chance für den Dürr-Konzern. Als Maschinen- und Anlagenbauer sind wir in vielen Industriebranchen tätig, die bei ihren Produkten und Produktionsprozessen immer stärker auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Klimaschutz setzen. So steht die Automobilindustrie an der Schwelle zu neuen Antriebstechnologien. Im Gebäudesektor sorgen ressourcenschonende Rohstoffe wie Holz für messbare Beiträge zur CO2-Reduktion. Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten – auch dies mit großem Potenzial für mehr Nachhaltigkeit. Diese Transformation unterstützen wir durch innovative Fertigungstechnologien und geben damit eine Antwort auf unterschiedliche Herausforderungen beim Wandel der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit. Gleichzeitig rückt die Nachhaltigkeit auch als Leitmotiv für unser eigenes Handeln immer stärker in den Vordergrund. Daher haben wir sie als zentralen Bestandteil in unserer Konzernstrategie verankert.“

Foto: Dürr AG

Sabine Nallinger
Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz
Vorständin der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz

Sabine Nallinger ist Vorständin der Stiftung 2°, einer Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern. Ziel ist es, die Politik zur Etablierung effektiver marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Klimaschutz aufzufordern und die Lösungskompetenz deutscher Unternehmen zu unterstützen.  Von 2008 bis Mai 2020 saß Sabine Nallinger im Münchener Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen und betreute dort vor allem energie-, stadtentwicklungs- und verkehrspolitische Themen. 2014 kandidierte sie für das Amt der Oberbürgermeisterin von München. Sie ist zudem in zahlreichen Gremien aktiv u.a. als Aufsichtsratsmitglied bei der Vattenfall Wärme Berlin AG und Mitglied im Fachbeirat bei MyClimate.  

„Die Aufgabe der Politik ist es, Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die Industrieunternehmen zu schaffen, damit sie in klimaneutrale Technologien investieren können. Denn die Unternehmen stehen bereit: Sie wollen und werden zum Treiber der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft.“

Foto: Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz

 

Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer
Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer, Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP)
Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA; Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP, Universität Stuttgart

Professor Alexander Sauer ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP, der Universität Stuttgart. Er ist spezialisiert auf ressourceneffiziente Produktion. Darüber hinaus befasst er sich mit der Nutzung von Digitalisierung für eine nachhaltige Produktion, u.a. in den Projekten Industrial Smart Grids sowie Energieflexible Produktion.

Qualifikation

  • Dr.-Ing. Maschinenbau, RWTH Aachen
  • Dipl.-Kfm., Technologiemanagement RWTH Aachen

 

Wichtige Projekte

  • DC INDUSTRIE
  • Ultraeffizienzfabrik
  • Digitalisierte Batteriezellproduktion
  • Kopernikus-Projekt SynErgie
  • Fast Storage

 

„Ein weiter so wie bisher wird es in der Industrie nicht geben.

Die CO2 neutrale Fabrik im Sinne einer energetischen und lokalen, bilanziellen CO2 Neutralität stellt bereits hohe Anforderungen, ist aber nur der Anfang einer großen Transformationsphase. Das Zusammendenken von Energie- und Ressourceneffizienz über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg und die Integration disruptiver Technologien führt schließlich zur Ultraeffizienzfabrik. Sie leistet einen positiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, indem sie Effizienz und Effektivität verbindet – z.B. durch lokale Kreislaufführung von CO2 oder die effiziente Nutzung regenerativer Ressourcen.“


Foto: Fraunhofer IPA/Rainer Bez

Prof. Dr. Mario Schmidt
Prof. Dr. Mario Schmidt, Institutsdirektor, Institut für Industrial Ecology (INEC) – Hochschule Pforzheim
Institutsdirektor, Institut für Industrial Ecology (INEC) – Hochschule Pforzheim

Mario Schmidt studierte an den Universitäten Freiburg und Heidelberg, war leitender Mitarbeiter am Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) Heidelberg und zwischendurch Referatsleiter bei der Umweltbehörde Hamburg. Seit 1999 ist er Professor für ökologische Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim. Er leitet das Institut für Industrial Ecology (INEC) und ist Mitglied im Beirat der Landesregierung Baden-Württemberg für Nachhaltige Entwicklung.


Ohne weitere Ressourcen, die wir schonend abbauen und effizient einsetzen müssen, wird es keine Energiewende, keine Digitalisierung sowie keine globale Nachhaltigkeit geben, zu der maßgeblich auch die soziale Entwicklung gehört.

Agenda:

Prof. Dr. Thomas Hirth
Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie

Thomas Hirth wurde 1962 in Michelbach / Rastatt geboren. Er studierte Chemie an der Universität Karlsruhe (TH), heute Karlsruher Institut für Technologie (KIT), und promovierte am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie. Von 1992 bis 2007 arbeitete Thomas Hirth am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal und hatte verschiedene Positionen inne.
Im Dezember 2007 wechselte er nach Stuttgart, um bis 2015 Direktor des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Biotechnologie zu werden. Von 2012 bis 2015 war er Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft. Von 2008 bis 2015 war er außerdem Professor an der Universität Stuttgart und Leiter des Insti-tuts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie.
Von 2012 bis 2015 war Thomas Hirth Prodekan der Fakultät für Energie-, Prozess- und Biotech-nik der Universität Stuttgart. Seit dem 01. Januar 2016 ist er Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie. Von 2014 bis 2019 war Thomas Hirth Vorsitzender des Lenkungsausschusses im Forschungs-programm „Bioökonomie Baden-Württemberg“. Von 2012 bis 2020 war er Mitglied des DFG Fachkollegiums Verfahrenstechnik. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Lenkungsausschusses von ProcessNet und Sprecher des THINKTANK Industrielle Ressourcenstrategien.

Foto: KIT/Markus Breig

Bettina Schuler-Kargoll
Bettina Schuler-Kargoll, Geschäftsführerin der Schuler Rohstoff GmbH
Geschäftsführerin der Schuler Rohstoff GmbH

Bettina Schuler-Kargoll absolvierte zunächst ein Lehramtsstudium für Musik und Englisch. 1990 stieg sie in das Unternehmen ihres Vaters ein und übernahm 1994 die Geschäftsführung der Schuler Rohstoff GmbH. Die Schuler Rohstoff GmbH präsentiert sich als kompetenter und verlässlicher Partner in der Entsorgungsbranche für alle anfallenden Abfälle. In Baden-Württemberg gehört das Unternehmen mit 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Produktionsstandorten in Deißlingen und Singen zu den Großen der Branche. Zum Unternehmen gehören außerdem die beiden Tochtergesellschaften Recon GmbH in Deißlingen und Neidhart Rohstoff GmbH in Memmingen sowie eine Beteiligung am Shredderwerk in Herbertingen.

„Tagtäglich befassen wir uns mit der Kreislaufwirtschaft und stellen sicher, dass Abfälle aufbereitet werden, und als Sekundärrohstoffe in die entsprechenden Werke geliefert werden. So werden Ressourcen geschont und die Rohstoffausbeutung unseres Planeten verringert. Seit 2016 besteht ein nach EMAS geprüftes Umweltmanagementsystem und spiegelt den aktiven Beitrag zum Thema Umweltschutz und Ressourcenschonung wider. Denn – wie Antoine de Saint-Exupéry so schön sagte: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“ Lassen Sie uns heute handeln, damit wir die Zukunft von Morgen ermöglichen.“

Foto: Schuler Rohstoff GmbH

Dr. Thomas Unnerstall
Dr. Thomas Unnerstall Buchautor, Unternehmensberater, Lehrbeauftragter
Buchautor, Unternehmensberater, Lehrbeauftragter

Thomas Unnerstall war 15 Jahre lang Geschäftsführer/Vorstand mittelständischer Energieversorgungsunternehmen und ist jetzt als freier Autor, Berater und Redner tätig. Nach dem Studium der Physik und Philosophie mit Auslandsaufenthalten in den USA und in Paris begann er seine berufliche Laufbahn im Umweltministerium Baden-Württemberg und wurde persönlicher Referent des Umweltministers. 1995 wechselte er in die Energiebranche und beschäftigt sich seitdem mit Energiewirtschaft und Energiepolitik. Seit einigen Jahren gilt sein Interesse zum einen dem Klimaschutz im Hinblick auf die zukünftigen technischen und politischen Handlungsnotwendigkeiten, zum anderen den ökologischen Herausforderungen der Gegenwart. Seit neuestes Buch Faktencheck Nachhaltigkeit nimmt u.a. die globalen Ressourcenverbräuche unter die Lupe und prognostiziert deren weitere Entwicklung im 21. Jahrhundert. 

Vor 50 Jahren erschien das Buch "Die Grenzen des Wachstums". Seitdem gab und gibt es immer wieder Befürchtungen über drohende Rohstoffknappheiten. Diese Sorgen haben sich bisher und sie werden sich auch in der Zukunft als im Kern unbegründet erweisen. Wichtige Gründe dafür sind die zunehmende Rohstoffeffizienz von Produkten und Dienstleistungen und die Steigerung der Recyclingraten, weltweit und bei uns. In den westlichen Ländern nimmt daher der Verbrauch vieler Rohstoffe und Ressourcen - trotz steten Wirtschaftswachstums - seit Jahrzehnten sogar wieder ab. Die weitere Optimierung von Rohstoffeffizienz, Abfallmanagement und Recycling in Deutschland ist nicht nur ökologisch sinnvoll; sie eröffnet auch viele Exportchancen, da sich andere Weltregionen diesen Technologien zunehmend öffnen.

Foto: N-ERGIE

Peter Kurth
Peter Kurth, Senator a. D., Präsident, BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.
Senator a. D., Präsident, BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.


Seit dem 28. Oktober 2009 ist Herr Kurth geschäftsführender Präsident des BDE Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. und seit Januar 2020 Präsident der Fédération Européenne des Activités de la Dépollution et de l´Environnement (FEAD). Zuvor war er von 2001 bis 2009 Mitglied des Vorstandes der ALBA AG und bis 2006 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

Herr Kurth hat Rechtswissenschaften und politische Wissenschaften in Bonn und in Freiburg/Breisgau studiert, hatte anschließend verschiedene Tätigkeiten beim Land Berlin inne und war bei der Deutschen Bank und bei der Deutschen Bank-Kreditbank tätig.


Foto: Privat

Dr.-Ing. Harald Schöning
Dr.-Ing. Harald Schöning, Vice President Research Software AG
Vice President Research Software AG

Dr. Harald Schöning ist als Vice President Research für die öffentlich geförderten Forschungsprojekte der Software AG verantwortlich. Er ist u.a. Co-Vorsitzender des Forschungsbeirats Industrie 4.0 und Mitglied im Lenkungskreis der nationalen Plattform Industrie 4.0. Dr. Schöning wechselte nach seiner Promotion an der Universität Kaiserlautern zur Software AG, in der er für die Gestaltung verschiedener Produkte verantwortlich war. Er ist Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Fachartikel und wissenschaftlicher Publikationen, ferner Erfinder und Miterfinder von mehr als 60 Patenten.

„Die Software AG hilft Ihren Kunden, ihre Potenziale für nachhaltige Produktion und nachhaltigen Betrieb auszuschöpfen. Die Verknüpfung von Daten in allen Phasen des Lebenszyklus ist eine unserer Kernkompetenzen. In Forschungsprojekten untersuchen wir mit unseren Partnern aus Industrie und Wissenschaft immer weitreichendere Konzepte, wie das Zusammenspiel mehrerer Akteure sich bei jedem einzelnen positiv auf Ressourcenschonung und Energiebilanz auswirken kann“

Foto: Software AG

Agenda:

Dr. Marc Beise
Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion, Süddeutsche Zeitung
Leiter der Wirtschaftsredaktion, Süddeutsche Zeitung


 

Agenda:

13. Oktober 2021
09:30 11:00
Plenum 1 | EU GREEN DEAL UND KLIMASCHUTZSTRATEGIEN
  • Begrüßung und Eröffnung

    Winfried Kretschmann MdL, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
  • BASF auf dem Weg zur Klimaneutralität

    Dr. Melanie Maas-Brunner, Mitglied des Vorstands, Chief Technology Officer (CTO), Arbeitsdirektorin, BASF SE und Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen/Deutschland
  • Neue Herausforderungen für die Automobilindustrie durch den European Green Deal

    Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Vorstands der ElringKlinger AG
11:30 13:00
Plenum 2 | FAHRPLAN KLIMANEUTRALITÄT: STRATEGIEN AUS DER INDUSTRIE
  • Konsequente Klimapolitik als Voraussetzung für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie

    Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz
  • Enabler für eine nachhaltige Transformation: Die Rolle des Maschinen- und Anlagenbaus auf dem Weg zur Klimaneutralität

    Dr. Jochen Weyrauch, Stellv. Vorstandsvorsitzender Dürr AG
  • Der Weg zur CO2 neutralen Fabrik

    Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer, Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA; Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP, Universität Stuttgart
14:30 16:00
Plenum 3 | RESSOURCEN-RACING – SETZEN WIR AUF DIE RICHTIGEN PFERDE?
16:30 17:45
Forum 1 | Neue Landesregierung, neue KOA – was bedeutet das für die Kreislaufwirtschaft im Südwesten?

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

14. Oktober 2021
09:30 11:00
Plenum 4 | MEHR RESSOURCENEFFIZIENZ DURCH DIGITALISIERUNG
15:45 16:30
Plenum 5 | PITCHING TIME IM KONGRESS LAB 
Dr.-Ing. Hannes Spieth
Dr.-Ing. Hannes Spieth, Geschäftsführer, Umwelttechnik BW GmbH
Geschäftsführer, Umwelttechnik BW GmbH


Wie Menschen zukünftig zusammenarbeiten wirkt mindestens so stark als Treiber für Zukunftsfähigkeit, wie technologische Innovationen. Mit dem KONGRESS LAB geben wir etablierten Unternehmen und jungen Innovatorinnen und Innovatoren einen sprichwörtlichen Raum, um mit Kulturen der Zusammenarbeit und mit dem Blick auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu experimentieren.

Dr.-Ing. Hannes Spieth ist Geschäftsführer der Landesagentur Umwelttechnik BW.

Agenda:

Referent*innen

Jürgen Schmidtke
Jürgen Schmidtke, Projektleiter Wasserwirtschaft, Umwelttechnik BW GmbH
Projektleiter Wasserwirtschaft, Umwelttechnik BW GmbH


Jürgen Schmidtke ist Projektleiter für Wasserwirtschaft bei Umwelttechnik BW. Zuvor war er Projektmanager im Anlagenbau und in der Entwicklungszusammenarbeit. Er hat an der TU-Dresden Wasserwirtschaft studiert.

Seine fachlichen Schwerpunkte sind Klimaneutralität in der Wasserwirtschaft, Nutzung des Abwasser als Ressource im Rahmen der Bioökonomie und Technologien zum Carbon Capture.


Foto: Privat

Jonas Umgelter
Jonas Umgelter, Projektleiter Umwelttechnik (Kreislaufwirtschaft & Ökodesign), Umwelttechnik BW GmbH
Projektleiter Umwelttechnik (Kreislaufwirtschaft & Ökodesign), Umwelttechnik BW GmbH


Jonas Umgelter ist Projektleiter für Kreislaufwirtschaft und Ökodesign bei Umwelttechnik BW. Er ist verantwortlich für die Themen Kreislaufwirtschaft und Ökodesign-Schulungen. Zudem betreut er die neue Plattform Werkbank Ökodesign BW, durch die Akteure in Baden-Württemberg im Bereich Ökodesign weiter unterstützt werden.


Foto: Privat

Agenda: