Parallele Foren 1 - 5

Die Ressourceninanspruchnahme und die Verteilung von Stoffen müssen so weit sinken, dass die Tragfähigkeit unseres Planeten nicht gefährdet wird und den zukünftigen Generationen Ressourcen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Hier kann die Kreislaufwirtschaft einen wichtigen Beitrag leisten. Eine Kreislaufwirtschaft, die im Hinblick auf Ressourceneffizienz optimiert ist, sollte möglichst vollständig recyceln und dabei besonders auf die Qualität der Rezyklate achten. Dafür gilt es, die Bestandteile von Produkten und die darin enthaltenen Stoffe möglichst sortenrein und auf einem hohen Werterhaltungsniveau »zurückzuholen«.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) engagiert sich für innovative, modellhafte und praxisorientierte Vorhaben, die zur Steigerung der Energie- und Materialeffizienz beitragen und ein qualitativ hochwertiges Recycling ermöglichen. Durch intelligente Sortiertechniken lassen sich Wertstoffe zurückgewinnen, Fremdstoffe ausschließen und Produktionskreisläufe schließen. Beispiele und Anknüpfungspunkte dazu zeigen die im Forum vorgestellten Vorhaben.


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Referenten:

Die Methode der Materialflusskostenrechnung (MFCA) ermöglicht software-gestützt Potenziale in Produktionsabläufen aufzuzeigen. Non Value Add Materialströme lassen sich bewerten, Prozessvarianten beleuchten und auch CO2-Bilanzen erstellen. Anwender zeigen und diskutieren, welche Ergebnisse mit MFCA in der Industrie zu erzielen sind.


Moderator(en):


Referenten:

Wenn klimarelevante Risiken unternehmerische Entscheidungen zunehmend beeinflussen, dann drängt sich die Frage auf: Ist mein Geschäftsmodell abhängig von Emissionen, die in einer <2°C-Welt nicht entstehen dürfen? Falls ja, dann sprechen wir über spannende Transformationen des wirtschaftlichen Systems, welche ein Umdenken erfordern. Das Leitbild „Ultraeffizienzfabrik“ wird auf seinen Beitrag zur globalen Erderwärmung untersucht und aus Sicht einer Bank und der Industrie mit Ihnen diskutiert.


Moderator(en):


Referenten:

Ressourceneffizienz stellt eine der größten Herausforderungen der Produktionstechnik dar. Dabei gilt es nicht nur die Produktionssysteme und Werkzeuge, sondern zunehmend auch die Produkte selbst und deren Effizienz ganzheitlich zu betrachten. In den drei Vorträgen des Forums 5 wird dies unter dem Gesichtspunkt der Hochleistungsproduktion und für Hochleistungsprodukte, Demontage und Remanufacturing sowie deren planerische Bewertung angegangen.

 


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Referenten:

Parallele Foren 6 - 10

Unter dem Druck der globalen Kunststoffprobleme und neuer Recyclingquoten drängt das „chemische Recycling“ neuerdings mit Macht nach vorne. Bislang konnten viele Verfahren technisch oder wirtschaftlich nicht realisiert werden. Gibt es neue Hoffnung? Das Forum bietet einen fachlich-technischen Überblick über neue Entwicklungen und will in einem rechtlichen Diskurs beleuchten, ob und wo das chemische Recycling zwischen energetischer Verwertung, rohstofflichem und werkstofflichem Recycling seinen Platz finden kann.


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Referenten:

In einem interaktiven Format werden wir Blockchain Technologie besser kennenlernen und herausfinden, was es für Potentiale im Unternehmensumfeld hat und wo eine Blockchain keinen Sinn macht.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt!


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Für eine gelungene Umsetzung der Circular Economy kommt dem Bausektor aufgrund seiner Auswirkungen auf die Umwelt eine bedeutende Rolle zu. In Form eines interaktiven Diskussionsformats (World Café) werden in diesem Forum gemeinsam mit den Teilnehmern die Potenziale und Herausforderungen der Circular Economy im Bauwesen diskutiert und konkrete Lösungen für deren Umsetzung und Integration in bestehende Prozesse entwickelt.


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Referenten:

Was, wenn wir aus CO2 Outdoorprodukte herstellen könnten? Was, wenn wir aus Bioabfall Hightec-Applikationen entwickeln? Was, wenn wir kein zusätzliches Erdöl mehr benötigen?

Die Nachhaltige Bioökonomie kann mit ihren Innovationen und der Vernetzung der Wertschöpfungsprozesse einen entscheidenden Beitrag zu Ressourceneffizienz und zirkulärer Wirtschaft leisten. Sie ist der „missing link“ der Wirtschaftsevolution um Kreisläufe zu schließen wo bisher nur in eine Richtung gedacht wird. So wird sogar CO2-Recycling oder Bioabfall-Upcycling mit Insekten zu neuen Rohstoffen nicht nur innovativ, sondern auch effizient möglich. Diese Beispiele gibt es bereits…


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Referenten:

Der KEFF-Check ist der erste Schritt zur Steigerung der Energieeffizienz im Betrieb – über 2000 durchgeführte KEFF-Checks in ganz Baden-Württemberg haben das gezeigt.

Wie er funktioniert, welches Zeitfenster man einplanen muss, was die Effizienzmoderatorinnen- und moderatoren alles aufdecken können – der Besuch einer Firma in der Nähe der Filderhalle wird es zeigen.

Da kleinen und mittleren Unternehmen oftmals Zeit und Kapazität fehlen, um sich mit möglichen Energieeffizienzpotenzialen intensiv auseinanderzusetzen, lohnt es, sich kostenlose und neutrale Unterstützung zu holen.

KEFF bietet die Lösung: Eine Erstanalyse im Betrieb deckt Potenziale auf und bereitet auf den Einbezug professioneller Experten, die Nutzung von Fördermitteln bis hin zur Maßnahmenumsetzung vor.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt!

Den KEFF-Check live führen die drei Energieeffizienzmoderatoren der KEFF Region Stuttgart durch:


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Parallele Foren 11 - 15

Wie nur wenige Rechtsänderungen hat die Neufassung der Gewerbeabfallverordnung durch ihre Anforderungen an Abfallsammlung und Abfallentsorgung grundlegende Bedeutung für die gesamte Wirtschaft. Mit ihren erweiterten Anforderungen an die Abfalltrennung und das nachfolgende Recycling gewerblicher Abfälle verfolgt die Verordnung das Ziel, die Ressourceneffizienz in der Wirtschaft zu erhöhen und dazu besonders die Rückgewinnung von Recyclingrohstoffen aus den Abfällen zu stärken. Die Einführung der Verordnung wurde durch Unternehmen und Wirtschaftsverbände intensiv begleitet und führte zu einer großen Zahl von Detailfragen. Auch die Vollzugsbehörden stehen – schon aufgrund der großen Zahl der Betriebe – vor umfangreichen Herausforderungen. Über erste Erfahrungen aus Sicht der Industrie, der Entsorgungswirtschaft und der Behörden wird in diesem Forum berichtet.


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r+Impuls ist ein Förderprogramm des BMBF, das gezielt wissenschaftlich erprobte innovative Ressourceneffizienztechnologien beim Schritt in die industrielle Anwendung unterstützt. Die vorgestellten FuE-Projekte reichen von der Substitution von Seltenen Erden in hocheffizienten Elektromotoren über die lasergestützte Sortierung von Sonderlegierungen bis zur Wiederverwendung von CFK-Abfällen im Automobilbau.


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Referenten:

Rohstoffe sind unverzichtbar für den Industriestandort Deutschland. Der Lithium- und Kobaltbedarf für die Elektromobilität ist ein prominentes und aktuelles Beispiel. Doch woher kommen die Rohstoffe? Welche Rohstoffkompetenz hat Deutschland noch, nachdem viele Betriebe der Grundstoffindustrie abwandern oder in ausländischer Hand sind? Welche Möglichkeiten bietet uns die „Circular Economy“ und wo liegen dabei die Grenzen?

 


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Referenten:

Holen Sie sich Inspirationen für die eigene Produktentwicklung. Im Schnelldurchlauf diskutieren wir Produktkonzepte vor dem Hintergrund der Kreislaufwirtschaft. Modularität, Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit werden anhand von konkreten Produktbeispielen aus dem Bereich Elektro- und Elektronikgeräte reflektiert und in Bezug zu aktuellen politischen Entwicklungen gesetzt.

Achtung: Die Teilnehmerzahl des Workshops ist auf 30 begrenzt!


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26 Prozent aller Start-ups in Deutschland gelten als „grün“, da ihre Produkte, Technologien oder Dienstleistungen in der „Green Economy“ verortet sind. Die Landesagenturen Umwelttechnik BW, BIOPRO BW und e-mobil BW unterstützen grüne Gründerinnen und Gründer sowie innovative grüne Geschäftsideen mit einer Vielzahl von Aktivitäten, die sie im Forum vorstellen. In knackigen Pitches stellen drei Start-ups ihre innovativen Lösungsansätze für eine grüne Zukunft vor und stellen sich dem Voting des Publikums.


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