Forum 11 : , 14:15 - 15:30 Uhr,

Kritische Seltene Erden: Die Bedeutung von Permanentmagneten für die europäischen Lieferketten… und unseren Alltag!

Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle (STI) – Hochschule Pforzheim & Steinbeis Europa Zentrum (SEZ)

Was tun, wenn wir durch gestörte Lieferketten nicht mehr mit ausreichend Rohstoffen und Komponenten versorgt werden können? Sind wir ausreichend darauf vorbereitet und welche Lösungsansätze haben wir hierfür in der Hinterhand? Seltene Erden, wie Neodym und Dysprosium, gelten seit mehr als 10 Jahren als kritische Materialen mit großem Versorgungsrisiko, denn sie sind unverzichtbarer Bestandteil in technologischen Schlüsselkomponenten wie in PCs oder Smartphones, in der Antriebstechnik und Robotik. Insbesondere für die Energiewende sind Seltenerdmagnete zudem von strategischer Bedeutung, z.B. für Windkraftanlagen und Elektromobilität. Europa importiert weitaus mehr Seltenerdmagnete als es herstellt, was seine Industrie in eine schwache Position bringt. Forschung, Industrie, Politik und Verbraucher müssen daher an einem Strang ziehen, um Lösungsansätze für eine nachhaltige und resiliente Verfügbarkeit in Europa heute und morgen zu gewährleisten. Das Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle an der Hochschule Pforzheim koordiniert dazu zwei große EU-Projekte, um das Magnetrecycling und die sichere Versorgung mit Magneten in Europa voranzutreiben (SUSMAGPRO und REEsilience). Die bestehenden Herausforderungen und Chancen einer resilienten, nachhaltigen Versorgung mit Seltenerdmagneten werden mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik im Forum diskutiert.

Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik: Permanentmagnete – Herausforderungen und Lösungsansätze aus Sicht der Industrie und der Politik

Design for Recycling – NdFeB Magnete effizient aus Elektromotoren rückgewinnen

Balanceakt - Kommunikation und Sensibilisierung als Treiber oder Hindernis?

Abschlussdiskussion