Forum 13 : , 14:15 - 15:30 Uhr, Raum 22–24

Wasser im Kontext der Bioökonomie und Ressourceneffizienz

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Wasser spielt eine Schlüsselrolle im Kontext der Bioökonomie und Ressourceneffizienz beispielsweise als Lösungsmittel, zum Stofftransport oder auch als lebenserhaltendes Element für die in der Bioökonomie eingesetzten Pflanzen und Mikroorganismen sowohl im Bereich der Industrie aber auch der Städte und Kommunen. Im Fokus stehen Konzepte, die sich nicht nur entlang einer einzigen Wertschöpfungskette, sondern im Rahmen deutlich größerer Bilanzgrenzen über viele Wertschöpfungswege hinweg mit diesem Thema beschäftigen und die einzelnen Stränge als System begreifen. Anhand verschiedener Projekte, die bereits im Pilot- oder auch Realisierungsmaßstab umgesetzt wurden, berichten die Unternehmen Tilia und Aquatune sowie das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik von ihren praktischen Erfahrungen und neuesten Erkenntnissen. Kernthemen sind dabei die Wasser-Wiederverwendung, die Kreislaufführung von Nährstoffen, die Rückgewinnung von Wertstoffen oder auch die kombinierte Nutzung von Abwasser und Abfällen aber auch Hygieneanforderungen und die Verbindung zu Energiefragen kommen nicht zu kurz. In den Vorträgen werden entscheidende Kriterien für die nachhaltige und ressourceneffiziente Nutzung von Wasser in bioökonomischen Prozessen dargestellt. Diese sind beispielsweise neue Ansätze zur Integration der Innovationen in die bisherige Wasserinfrastruktur, modulare Anlagenbaukonzepte sowie neuartige online/inline-Messtechnik in Verbindung mit innovativen Digitalisierungsansätzen zur Steuerung und Regelung komplexer Gesamtanlagen- und systeme, bei denen auch der Einsatz von Methoden des maschinellen Lernens einen Innovationssprung bedeuten werden. Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser ist ein entscheidender Faktor zur Erreichung der Sustainable Development Goals, SDGs.

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