Dr. Dagmar Martin
Teamleiterin F&E Material-, Grenzflächen- und Nanoanalytik, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut (NMI), Universität Tübingen
Dr. Dagmar Martin ist promovierte Chemikerin und arbeitet als Teamleiterin F&E des Kompetenzfelds „Material-, Grenzflächen- und Nanoanalytik“ am NMI. Sie studierte Chemie an der Universität Tübingen, promovierte dort in Physikalischer Chemie. Nach verschiedenen beruflichen Stationen in Wissenschaft und Industrie, wechselte sie 2012 zum NMI. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Oberflächen‑ und Prozessanalytik, Material Compliance, regulatorischen Fragestellungen (MDR/IVDR) sowie der Entwicklung und Bewertung von Medizinprodukten.
„Innovation trotz Materialbeschränkungen wie z.B. PFAS erfordert mehr als reinen Ersatz der beschränkten Stoffe. Nur durch einen funktionalen und systemischen Ansatz entstehen nachhaltige Lösungen, die Leistungsfähigkeit, regulatorische Anforderungen und Umweltverträglichkeit gleichermaßen erfüllen.“
Programmpunkte
Wie können PFAS gemessen, beseitigt und künftig vermieden werden? In diesem Workshop diskutieren Teilnehmende mit Expertinnen und Experten aus vier Forschungsinstituten innovative Ansätze entlang der Wertschöpfungskette: mobile PFAS-Analytik, PFAS-Abbau, regulatorische Perspektiven sowie die Substitution von PFAS in Materialien und Anwendungen. PFAS 2035 vernetzt Forschung und Industrie, um gemeinsam Visionen für sichere Materialien und nachhaltige Stoffkreisläufe zu entwickeln.